FMA Dresden – Dort, wo die Schönheit erfunden wurde

„Dresden – hier wurde die Schönheit erfunden. Nichts als Fluss und Wiesen – in zartesten Farben und märchenhaftem Licht.“
Johann Joachim Winckelmann, 1755

Schon drei Wochen ist es her, dass ich die Landeshauptstadt von Sachsen erkunden durfte. Jedoch musste ich leider feststellen, dass die Aussage von Johann Joachim Winckelmann nicht ganz korrekt ist: In Dresden kann man nun, rund 250 Jahre später, viel mehr entdecken als die Elbe und weite Wiesen. Allerdings hat der Schriftsteller auch nicht ganz unrecht. Schließlich beschreibt er die Stadt mit einem  treffenden Begriff: Schönheit.

Zwischen dem kulturellen Angebot und den vielen tollen Aussichten steht eines in der Landeshauptstadt ganz besonders im Vordergrund: Dresden im Jahr 1945.

Nach den Luftangriffen in der Nacht vom 13. auf den 14. Februar. 1945 war die Stadt unter all‘ den Trümmern nicht mehr wieder zu erkennen. Nur schwer kann man sich diese schrecklichen Bilder vorstellen, jedoch hat der Künstler Asisi es mit seiner Ausstellung geschafft, die  traurigen Eindrücke auf einem riesigen 360°-Gemälde festzuhalten.

Das Panometer stellt bis zum Sonntag, den 29. Mai, das atemberaubende 360°-Bild von dem in Sachsen aufgewachsenen Künstler aus.

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Aussichtsturm mit Blick auf das 360°-Gemälde

Doch auch die Historie vor dem Bombenangriff wird in Dresden behandelt. So kann man beispielsweise an einem nächtlichen Rundgang  mit vielen geschichtlichen Informationen, welche von einem Nachtwächter berichtet werden, teilnehmen. Bewaffnet mit einer Stangenwaffe und einem Kerzenlicht führen sie in traditioneller Uniform die Besucher abseits der touristischen Wege durch die Landeshauptstadt.

Während des gesamten Rundgangs erkundet man die kleinen, fast unscheinbaren Gassen der Stadt und erhält am Ende einen wunderschönen Ausblick auf die beleuchtete Altstadt.

 

 

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Neben der interessanten Geschichte bietet die ‚Elbflorenz‘ jedoch auch wundervolle Kulissen. Dazu gehört auch die Bastei, welche sich 45 Autominuten von Dresden entfernt befindet. Die Fahrzeit ist es aber definitiv wert. Sobald man den steilen Weg hinaufgestiegen ist, erstreckt sich ein atemberaubender Ausblick über die Elbe am Fuß des Berges.

Es besteht zwar auch die Möglichkeit mit dem Auto auf die Spitze des Berges zu gelangen, allerdings kann ich jedem die kleine Wanderung nur empfehlen, da einem auch zwischendurch schon wundervolle Kulissen geboten werden.

Nach meinem Kurzurlaub in der historischen Stadt an der Elbe hat sich in meinen Augen die Aussage von Johann Joachim Winckelmann definitiv bestätigt: Dresden ist eine wunderschöne Stadt, welche einen Besuch verdient hat.

Besonders interessant ist die Geschichte der Stadt, auf welche immer wieder hingewiesen wird. Doch bei einem Spaziergang durch die beeindruckende Altstadt ist die Tragödie aus dem Jahr 1945 kaum zu erkennen. Nur schwer lässt sich vorstellen, dass Sehenswürdigkeiten wie die Frauenkirche oder der Zwinger vor 71 Jahren in Trümmern lagen.

Doch mit großer Freude lässt sich erkennen, dass das Zitat immer eine wahre Aussage enthalten wird: In Dresden wurde die Schönheit erfunden und in Dresden wird sie auch immer bleiben…

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11 Gedanken zu “FMA Dresden – Dort, wo die Schönheit erfunden wurde

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